Streusalz

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Wenn es wieder auf die kalte Jahreszeit zu geht, und Kälte die Straßen vereisen lässt, werden in den Supermärkten und Baumärkten Streusalze angepriesen.
Was bei der Anwendung von Streusalz zu beachten ist, zeigen wir hier auf.

Wer muss streuen und wo?

Wenn Glätte und Schnee das Vorankommen von Fußgängern beeinträchtigen, müssen Hauseigentümer die Wege vor der eigenen von Schnee und Glätte befreien, um Unfälle zu befreien. Dabei gilt es, vor einsetzen des Berufsverkehrs, in der Regel bis 7 Uhr, Glätte und Schnee zu beseitigen.
Die Beseitigungspflicht liegt in der Regel beim Hausbesitzer, wird normalerweise aber auf den Mieter übertragen. In Mehrfamilienhäusern wird diese Aufgabe überwiegend vom Hausmeister oder speziellen Anbietern erledigt, allerdings ist es ratsam sich über bestehende Regelungen im Vorfeld zu informieren. Auch in den Ordnungen Ihrer Stadt finden sich individuelle Regelungen zum Einsatz von Streusalz.

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Wie oft muss man Streusalz streuen?
Es empfiehlt sich bei großer Kälte alle drei Stunden mit entsprechenden Salzen gegen die Glätte vorzugehen. Bei Schneefall muss auch regelmäßig geräumt werden um anschließend Streusalze zu verteilen.

Sind Streusalze gefährlich und gibt es Alternativen?
Streusalz, das zu 95% aus Koch- oder Steinsalz besteht, kann Auswirkungen auf die Umwelt haben. Bäume und andere Pflanzen werden durch den Kontakt mit Streusalz nachhaltig geschädigt. Die Pfoten vorbeilaufender Tiere können ebenfalls durch Streusalz gereizt werden. Auch auf Autos, die mit diesem Streugut in Berührung kommen, kann der Kontakt schwere Folgen haben. Aus diesem Grund sind in vielen Städten Streusalze verboten. Informieren Sie sich vorher welche Bestimmungen in Ihrem Wohnort vorherrschen. Ein Verstoß gegen bestehende Regeln kann mit einem hohen Bußgeld geahndet werden.
Alternativ kann gegen den Einsatz von Glätte Streugut aus Asche aus Ihrem Kamin, oder Splitt und Sand eingesetzt werden.

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